Deutscher Behindertenrat: Konjunkturpaket der Bundesregierung lässt Investitionen in den Abbau von Barrieren für Menschen mit Behinderungen vermissen

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Deutscher Behindertenrat: Konjunkturpaket der Bundesregierung lässt Investitionen in den Abbau von Barrieren für Menschen mit Behinderungen vermissen

Im zweiten Konjunkturpaket der Bundesregierung müssen auch finanzielle Mittel zur Schaffung von Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen vorgesehen werden. Dies fordern die im Deutschen Behindertenrat zusammenarbeitenden Verbände. „Die Schaffung von Barrierefreiheit ist nicht nur die Grundlage zur Ermöglichung von Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für Menschen mit Behinderungen, sondern auch ein Konjunkturmotor für die Bauwirtschaft, für die Medienbranche und viele weitere Schlüsselbereiche der Wirtschaft.“

Dies sagt Hannelore Loskill, Vorsitzende des Sprecherrats des Deutschen Behindertenrats. Barrierefreiheit ist ein Gewinn für alle. Deshalb müssen Wohnungen, Bahnhöfe, Verkehrsmittel, Arztpraxen, öffentliche Gebäude, Internetauftritte und Schrifterzeugnisse stärker an die Bedarfe älterer und behinderter Menschen angepasst werden. Dies ist eine wichtige Zukunftsinvestition in die Infrastruktur unseres Landes. „Unverständlich ist daher“, so Hannelore Loskill, „dass das Konjunkturpaket der Bundesregierung keine Investitionen in den Abbau von Barrieren für Menschen mit Behinderungen vorsieht.“

Der Deutsche Behindertenrat ist das Aktionsbündnis der deutschen Sozialverbände, der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e.V. (BAG SELBSTHILFE) und der unabhängigen Behindertenverbände Deutschlands. Das Sekretariat des DBR führt im Jahr 2009 die BAG SELBSTHILFE, Kirchfeldstraße 149, 40215 Düsseldorf, Tel: 0211/31006-0, Fax: 0211/31006-48, Mail:info@deutscherbehindertenrat.de. Vorsitzende des Sprecherinnenrates ist die stellvertretende Bundesvorsitzende der BAG SELBSTHILFE, Hannelore Loskill.