Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in nationales Recht, die barrierefreie Gestaltung aller Bereiche gesellschaftlichen Lebens und die Weiterentwicklung des Pflege(bedürftigkeits)begriffs standen im Mittelpunkt des Gesprächs zwischen dem Deutschen Behindertenrat (DBR) und den behindertenpolitischen SprecherInnen der in Bundestag vertretenen Parteien. Auf Einladung der Vorsitzenden des DBR-Sprecherrates, Hannelore Loskill, und des Vorsitzenden des DBR-Arbeitsausschusses, Dr. Martin Danner, waren Hubert Hüppe (CDU), Silvia Schmidt (SPD), Dr. Erwin Lotter (FDP), Dr. Ilja Seifert (Die LINKE) und Markus Kurth (Bündnis 90/DIE GRÜNEN) in die Thüringische Landesvertretung in Berlin gekommen.
Bei seiner Forderung, die Eckpunkte für die Umsetzung der UN-Konvention zum Schutz der Rechte behinderter Menschen zeitnah in den politischen Prozess einzubringen und unabhängig vom Ergebnis der Bundestagswahl im September voranzutreiben, findet der Deutsche Behindertenrat die Unterstützung der behindertenpolitischen SprecherInnen. „Es ist ein wichtiges Signal, dass die behindertenpolitischen Sprecher aller im Bundestag vertretenen Parteien sich für die baldige Ausarbeitung des Aktionsplanes für die UN-Konvention ausgesprochen haben“, erklärte die Vorsitzende des DBR-Sprecherrates.
Hannelore Loskill und Dr. Martin Danner konnten auch noch einmal deutlich machen, dass der Pflegebedürftigkeitsbegriff, wie er aktuell politisch diskutiert wird, gravierende Schlechterstellungen vor allem für körperbehinderte Menschen bringen werde.
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