Bildung für alle zu gleichen Bedingungen schreibt die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung vor. Daher fordert der Deutsche Behindertenrat (DBR) anlässlich des weltweiten Tages der Bildung am 8.September 2009 umfangreiche Änderungen im deutschen Bildungssystem.
„Wir begrüßen das Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland und die damit verbundene Verpflichtung, die inklusive Bildung in Deutschland endlich spürbar voranzubringen“, betont Hannelore Loskill, Sprecherin des Deutschen Behindertenrates. „Allerdings fordert Inklusion weitreichende Änderungen, die unerlässlich sind, damit behinderte und nicht behinderte Kinder endlich gemeinsam lernen können“, so Loskill weiter.
Der Deutsche Behindertenrat hat jetzt ein nationales Handlungskonzept zur inklusiven Bildung erarbeitet und Positionen und Forderungen vorgelegt. Die Handlungsfelder sind vielfältig und reichen von einem Konzept für die „Inklusive Schule“, über gesetzliche Regelungen, Anforderungen an die Schulverwaltung und Finanzierungsfragen bis hin zu Aus- und Fortbildung, Wissenschaft und Forschung. „Darüber hinaus muss das Thema ‚Inklusive Bildung’ mit einer breit angelegten Öffentlichkeitskampagne in die Herzen und Köpfe von Entscheidungsträgern in Ländern und Gemeinden, von Eltern, von Lehrerinnen und Lehrern getragen werden. Wir stellen uns die Auslobung von Inklusionspreisen für best-practice-Beispiele oder Schulrankings um die beste Inklusion vor“, erläutert Hannelore Loskill.
Das nationale Handlungskonzept des DBR finden Sie hier zum Download: Nationales Handlungskonzept des DBR zur inklusiven Bildung
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