Informationen zum Coronavirus

Laufend aktualisierte Informationen aus den Bereichen Gesundheitsprävention, Patientenvertretung und Selbsthilfe

Wichtige Informationen zum Coronavirus erhalten Sie sowohl auf den entsprechenden Seiten des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) https://www.zusammengegencorona.de/ als auch beim Robert Koch Institut: Homepage des RKI.

Auf der angesprochenen Seite des BMG finden Sie viele Informationen zur Erkrankung, Erfahrungsberichte von Menschen, die selbst an Corona erkrankt sind, sowie Informationen zur Impfung und aktuellen Entwicklungen. Daneben finden Sie dort auch Erläuterungen zum sog. Long Covid Syndrom, hilfreiche Informationen zu diesem Syndrom sind zudem auf der Seite der Post-Covid-Ambulanz der Charite enthalten (https://cfc.charite.de/post_corona_fatigue/)

COVID-19 -Schutzimpfung

Auf der Seite "Corona-Schutzimpfung" finden Sie alle aktuellen Informationen zu den COVID-19-Schutzimpfungen.

Wir stellen Ihnen hier regelmäßig alle wichtigen Veröffentlichungen, Empfehlungen, Aufklärungsblätter etc. sowie wichtige Links der verantwortlichen gesellschaftspolitischen Akteure zu Verfügung und werden hier auch Forderungspapiere und Stellungnahmen zur Corona-Schutzimpfung seitens der BAG SELBSTHILFE und dem Deutschen Behindertenrat veröffentlichen.

Medikamente und (präventive) Antikörpertherapien

Als frühe Medikamente gegen eine Covid-19 Erkrankung stehen derzeit mehrere Wirkstoffe zur Verfügung, allerdings nur für bestimmte vulnerable Personengruppen (z.B. Ungeimpfte und Menschen mit einer (schweren) Immunschwäche/ unter immunsupprimierender Therapie). Im Regelfall sollten diese Medikamente in der frühen ersten Phase der Erkrankung nach Symptombeginn gegeben werden, eine schnelle Reaktion nach Auftreten der ersten Symptome ist deswegen wichtig. Weitere Informationen finden Sie hier.  Daneben kommen zur Behandlung auch Antikörpertherapien nach Erkrankung zum Einsatz; auch diese sollten möglichst früh gegeben werden.

Schließlich sollen nunmehr auch sog. präventive Antikörpertherapien zum Einsatz kommen, also Therapien noch vor Auftreten einer Erkrankung zur Prophylaxe. Die hat des Bundesministerium für Gesundheit einen Entwurf einer Verordnung vorgelegt, welcher den Anspruch von bestimmten Personengruppen hinsichtlich dieser Therapien regeln soll. Die Stellungnahme der BAG SELBSTHILFE zu dieser Verordnung finden Sie hier.

Forderungspapiere und Stellungnahmen zur Corona-Krise

Die BAG SELBSTHILFE und der Deutsche Behindertenrat haben bereits 2020 Forderungen von und für Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen zur Bewältigung der Corona-Pandemie formuliert:

In Teilen konnten die BAG SELBSTHILFE und der DBR aufgrund dieser Papiere wichtige Verbesserungen für Menschen mit chronischen Erkrankungen erreichen, andere Punkte sind jedoch nach wie vor offen.

Wir möchten mit diesem Angebot unserem Selbstverständnis als gesamtgesellschaftliche Informations- und Austauschplattform nachkommen:

 

 

 

  • API Beschreibungen des DIVI-Intensivregister
    Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hat der BAG SELSBTHILFE eine Zusammenstellung der Datenquellen zur API Beschreibungen des DIVI-Intensivregister  Dieses Dokument in neuem Tab öffnen und vorlesen zur Verfügung gestellt. Diese ermöglicht eine umfassende Bewertung der intensivmedizinischen Lage in zeitlich und regional aufgelöster Weise täglich auf Standort und LKEbene.

     
  • SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregelungen des BMAS und der BAUA
    Die Seite des Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin bietet  eine gute Übersicht für die derzeit geltenden Arbeitsschutzregelungen: https://www.baua.de/DE/Themen/Arbeitsgestaltung-im-Betrieb/Coronavirus/Coronavirus_node.html

     
  • Rehakliniken im Corona-Check - Trotz COVID-19 bestmögliche Sicherheit in der Reha
    Zusammen mit dem trägerübergreifenden Rehaportal Qualitätskliniken.de hat eine Expertengruppe einen Kriterienkatalog für Rehakliniken mit Vorkehrungen zum Schutz von PatientInnen und MitarbeiterInnen vor COVID-19 entwickelt. Die aus 28 Anforderungen bestehende Checkliste hat Handlungsempfehlungen des Robert Koch-Institut und der Deutschen Rentenversicherung Bund aufgegriffen und an die konkreten Gegebenheiten in Rehakliniken angepasst. Dabei geht es nicht nur um den Schutz vor Ansteckungen, sondern auch um einen festgelegten Ablauf im Falle von Corona-Infektionen, die den Weiterbetrieb der Reha sicherstellen. 

    Welche Rehakliniken die Sicherheits- und Hygienemaßnahmen bereits umsetzen, erfahren Patienten im Corona-Check. „Für Patienten ist die Reha ein wichtiger Teil in der Behandlung von Krankheiten und zur Genesung, daran hat auch das Corona-Virus nichts geändert. Rehakliniken müssen sich auf die erhöhten Anforderungen an Hygiene und Organisation einstellen, dazu soll unsere Checkliste beitragen“, erklärt Annabelle Neudam, Geschäftsführerin von Qualitätskliniken.de.

     
  • Der Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e.V. (BAG WfbM) hat ein Positionspapier «Werkstätten für behinderte Menschen in der Coronavirus-Krise – was sie leisten und was sie brauchen»  Dieses Dokument in neuem Tab öffnen und vorlesen erstellt, in dem er auf die Leistungen von Werkstätten während der Coronavirus-Krise hinweist und Perspektiven für den Umgang mit den Aufgaben während und nach dieser herausfordernden Zeit aufzeigt. 

     
  • In allen Bundesländern gibt es die Pflicht zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen im öffentlichen Raum. Allerdings können sich die Vorgaben von Bundesland zu Bundesland unterscheiden, auch in Bezug auf Ausnahmeregelungen für behinderte und chronisch kranke Menschen. Die Aktion Mensch hat eine Auflistung der Ausnahmeregelungen in den Bundesländern auf ihrer Homepage veröffentlicht: https://www.aktion-mensch.de/corona-infoseite/regelungen-fuer-menschen-mit-behinderung-zur-maskenpflicht.html

    Eine Ausnahmeregelung in NRW geht auf eine Initiative des Cochlea Implantat Verbands NRW und des Deutschen Schwerhörigenbunds NRW zurück, die mit dieser Stellungnahme  Dieses Dokument in neuem Tab öffnen und vorlesen auf die besondere Kommunikationssituation hörbehinderter Menschen hingewiesen und Ausnahmeregelungen gefordert hat. 

     
  • Das Projekt „Digitale Nachbarschaften“ bietet in den kommenden Wochen Webinare für gemeinnützige Verbände an. Themenschwerpunkte sind Finanzierungsquellen in Zeiten von Corona, online-basierte Zusammenarbeit, sichere Einrichtung von Geräten und Netzwerken und Öffentlichkeitsarbeit in den sozialen Netzwerken. Siehe: https://www.digitale-nachbarschaft.de/workshops-termine
     

 

  • Einen umfassendenn Überblick zu den wichtigsten Regelungen des Gesetzgebers, die seit dem 28. März 2020 in Kraft getreten sind, und insbesondere den Regelungsbereich der Behindertenhilfe betreffen, finden Sie auf der Website der Bundesvereinigung Lebenshilfe. Dort werden u.a. die wesentlichen Bausteine des Maßnahmenpaketes der Bundesregierung sowie ihre Wirkung für Menschen mit Behinderung zusammengefasst: Corona-Virus Empfehlungen der Lebenshilfe zu COVID-19.

     
  • Initiative #pflegereserve:
    Seit dem 25. März ist die Plattform #pflegereserve online zugänglich. Sie sind Fachkraft, arbeiten aber aktuell nicht in einem Pflegeberuf? Und Sie möchten während der Covid-19-Pandemie helfen? Auf der Plattform #pflegereserve können Sie sich registrieren und „Pflege-Reservistin“ oder „Pflege-Reservist“ werden. Im Laufe der nächsten Wochen und Monate können Sie dann Angebote für Einsätze in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen erhalten. Über den Umfang Ihres Engagements entscheiden Sie. #pflegereserve ist eine Initiative aus der Zivilgesellschaft, u.a. unterstützt von der Bundespflegekammer, vom Deutschen Pflegerat sowie von der BAG SELBSTHILFE.

     
  • FAQ's für Beschäftigte Im Gesundheitssystem
    Wenn Sie als chronisch Erkrankte bzw. chronisch Erkrankter in einem Beschäftigungsverhältnis im Gesundheitswesen stehen, sind Sie gleich doppelt betroffen: Sie arbeiten in einem besonders gefährdeten Bereich und zählen zur Risikogruppe für COVID-19. Auf den individualrechtlichen Informationsseiten von verdi finden Sie wertvolle Tipps und Kontaktdaten der telefonischen Corona-Hotline (gebührenfrei). verdi FAQ's Beschäftigte im Gesundheitswesen

     
  • Internetbasierte Kommunikation in der Corona-Krise:
    Viele Selbsthilfeverbände sind aktuell damit konfrontiert, die Arbeit, insbesondere die Abstimmungsprozesse im Verband, online umsetzen zu müssen. Es besteht daher zurzeit ein erhöhter Bedarf an der Nutzung von Online-Konferenz-Tools in der Selbsthilfe-Landschaft. Die BAG SELBSTHILFE hat die wichtigsten Voraussetzungen und Tools in einem Leitfaden zusammengefasst.

     
  • Auch der Digitalverband bitkom e.V. hat eine neue Info-Seite zur Digitalisierung von Arbeitsprozessen ins Leben gerufen. Dort finden sich viele wertvolle Tipps zu Techniklösungen, die das Arbeiten in Zeiten von COVID-19 unterstützen. Für die Selbsthilfe-Aktiven ist der Themenbereich "Digitale Arbeit & Bildung" zu empfehlen.

     
  • Informationen zu den Sozialschutzpaketen und den Sonderleistungen im Zuge der Pandemie der verschiedenen Bundesministerien finden Sie unter folgenden Links:
    https://www.bmas.de/DE/Corona/sozialschutz-paket.html
    https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/corona-pandemie/finanzielle-unterstuetzung