Szene

„Down The Road“

 „Down The Road“ ist ein spannender Roadtrip durch den Südwesten. Im Mittelpunkt dieses Coming-of-Age-Formats stehen sechs junge Menschen mit Down-Syndrom, die ohne ihre Familien und fern ihres sonst durchstrukturierten Alltags unterwegs sind. Jede:r von ihnen hat gute Gründe, sich auf den Weg ins Ungewisse zu begeben. Sie alle wollen Freiheit und Unabhängigkeit. Gemeinsam starten sie in das Abenteuer ihres Lebens. Auf ihrer Reise durch Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das benachbarte Ausland will die bunte Truppe gemeinsam Herausforderungen bestehen, Ängste überwinden, Träume wahr machen. So entsteht Authentisches, Emotionales, Respektvolles und Überraschendes. „Reiseleiter“ ist der deutsch-britischen Entertainer und Sänger Ross Antony. Sozialpädagogin Nicole begleitet die Reisegruppe, sie ist im Umgang mit Menschen mit Behinderung professionell ausgebildet und ist Ansprechpartnerin sowohl vor als auch hinter der Kamera.

Der SWR zeigt die Doku mit Menschen mit Down-Syndrom ab 27. September 2022 in der ARD Mediathek und am 5., 8. und 12. Oktober 2022 je zwei Folgen ab 20:15 Uhr und 21 Uhr im SWR Fernsehen.

Schaut doch mal rein!

Bildquelle: Auf die Abenteuerreise "Down the Road" gehen v. li. (von oben nach unten): Yannis, Rosalie, Jonas, Giuliana, Ross Antony, Patrick und Angela. © SWR/SEO Entertainment

 

Der SWR startet eine neue Dokureihe, die junge Menschen mit Down-Syndrom auf einer Abenteuerreise in die Selbstständigkeit begleitet. Niemand kommt von diesem Trip nach Hause und ist der gleiche Mensch wie vorher!

HEIL DICH DOCH SELBST

Seit ihrer Kindheit  leidet sie an Epilepsie. Ständig nimmt sie Medikamente ein, doch eine Verbesserung ihres Zustandes findet nicht statt. Ihr reicht es. Gegen den Willen ihrer Familie versucht Yasmin neue alternative Behandlungsmethode für ihre Krankheit zu finden. Mit ihrer Kamera ausgestattet, sucht sie Heilpraktiker*innen auf – von traditioneller chinesischer Medizin und medizinischem Marihuana bis hin zu Ayahuasca – fest entschlossen, ihr Schicksal in ihre eigene Hand zu nehmen.

Auf ihrem Weg begegnet sie Menschen aus der ganzen Welt, die durch alternative Methoden neue Wege gefunden haben, mit ihren Krankheiten wie Parkinson, Krebs, Multipler Sklerose und anderem umzugehen. „Heil Dich Doch Selbst“ zeichnet intime Portraits dieser Menschen und ihren ganz persönlichen Wegen zur Gesundheit.

Viele Protagonist*innen geben Yasmin Mut und den einen oder anderen Tipp. Einige von Ihnen machen Yasmin jedoch auch besonders nachdenklich, da sie sich bereits seit vielen Jahren alternative Wege suchen, jedoch noch nichts Passendes gefunden haben und teils starke Krankheitssymptome aufweisen.

Ein spannender Film zum Nachdenken. Wird diese Reise ihren Gesundheitszustand verschlechtern? Oder gelingt am Ende ein individuelles Zusammenspiel aus schulmedizinischen und alternativen Methoden, die Genesung und Wohlbefinden gleichermaßen fördern? Schaut Euch doch schon einmal den Trailer an.

Der Film kommt ab 22. April 2022 ins Kino.

 

Trifft Filmemacherin Yasmin C. Rams auf Ihrer Suche nach alternativen Heilungsmöglichkeiten für ihre Epilepsie nur QuacksaberInnen, die alles nur noch schlimmer machen oder auch Menschen und Wege, die ihr wirklich helfen können?

EXPEDITION INKLUSION

Die künstlerische Bildung und Professionalisierung von schauspielerisch talentierten Erwachsenen mit kognitiven Beeinträchtigungen (zum Beispiel Autismus oder Trisomie 21) findet nach wie vor hauptsächlich im sozialen Kontext und der Subkultur statt. Stadttheater und ihre AkteurInnen wiederum haben kaum Gelegenheiten des künstlerischen Kontakts mit SchauspielerIinnen mit Behinderung. In dem Workshop von Katharina Weishaupt im Werkraum der theater:faktorei sollen in Kooperation mit BRETTER UND LICHT - Inklusives Netzwerk Theaterschaffender die künstlerische Koproduktion und persönliche Begegnung von SchauspielerIinnen mit Behinderung und künstlerischen MitarbeiterInnen des Theaters Oberhausen ermöglicht werden. Katharina Weishaupt hat an der Folkwang Universität Essen studiert. Sie ist Regisseurin.

MACHT DOCH MIT!

Ihr macht in eurer Freizeit Theater?
Ihr habt schauspielerisches Talent?
Wir wollen einen Theater-Workshop mit euch zusammen machen.
Mit dabei sind Künstler vom Theater Oberhausen und Katharina Weishaupt.
Wir wollen zusammen Theater spielen.
Wir wollen wissen, wie Menschen mit Behinderungen gut am Theater arbeiten können.
Nach dem Workshop zeigen wir allen in einem Video, was wir gemacht haben.  
Wir erzählen, was wir herausgefunden haben.

Es gilt die 3g-Regel – geimpft, genesen, getestet. Bitte denkt an den entsprechenden Nachweis!

TERMINE

Workshop: 13. und 14. November jeweils von 10 bis 15 Uhr im Saal 2

Werkstattpräsentation: 20. November 2021 von 15 bis 17 Uhr

Der Workshop findet im Pool statt. Der Raum ist ohne Schwellen zu erreichen. Von dort gibt es einen Zugang zu einer rollstuhlgerechten Toilette.

Workshop für schauspielerische Talente mit Behinderung

Eintreten für Menschlichkeit und Vielfalt!

Wir lassen nicht zu, dass in Deutschland eine Stimmung erzeugt wird, die unsere Gesellschaft spaltet.
Wir setzen uns ein für eine menschliche und lebenswerte Zukunft für uns alle!

Als Initiativen, Einrichtungen und Verbände, die sich für Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderung oder psychischer Beeinträchtigung einsetzen, wenden wir uns gegen jegliche Form von Ausgrenzung und Diskriminierung. Wir treten ein für Menschlichkeit und Vielfalt.

Und wir sind nicht alleine: Wir stehen für Millionen Menschen in Deutschland, die das Auftreten und die Ziele von Parteien wie der Alternative für Deutschland (AfD) und anderer rechter Bewegungen entschieden ablehnen. Die AfD hat vielfach gezeigt, dass sie in ihren Reihen Menschen- und Lebensfeindlichkeit duldet. Sie fördert Nationalismus, Rechtspopulismus und Rechtsextremismus.

Diese Entwicklung macht uns große Sorgen. Denn heute ist wieder an der Tagesordnung, was in Deutschland lange als überwunden galt: Hass und Gewalt gegen Menschen aufgrund von Behinderung, psychischer und physischer Krankheit, Religion oder Weltanschauung, sozialer  oder ethnischer Herkunft, Alter, sexueller Identität und Orientierung sowie nicht zuletzt Personen, die sich für eine offene und vielfältige Gesellschaft engagieren.

Das ist nicht hinnehmbar und muss aufhören!
Wir sagen NEIN zu jeglicher Ideologie der  Ungleichwertigkeit von Menschen. Die Würde des Menschen ist unantastbar!

Wir setzen uns deshalb dafür ein, dass:

  • sich Hass und Gewalt nicht weiter ausbreiten können,
  • niemand das Recht auf Leben von Menschen mit Behinderungen in Frage stellen darf und
  • Menschen nicht ausgegrenzt, benachteiligt und diskriminiert werden.

Wir lassen nicht zu, dass in Deutschland eine Stimmung erzeugt wird, die unsere Gesellschaft spaltet.
Wir setzen uns ein für eine menschliche und lebenswerte Zukunft für uns alle!

Tritt auch Du für Menschlichkeit und Vielfalt ein und unterzeichne die Erklärung!

www.wir-fmv.org             #wfmv2021          kontakt@wir-fmv.org

Zeichne auch Du die Erklärung mit!

“CONTOURS”: Das Musikvideo mit TänzerInnen mit und ohne Behinderungserfahrung

Warum tanzen eingentlich nicht Menschen mit Behinderung bei Madonna, Beyoncé, Miley Cyrus, Missy Elliott oder Peaches?

"Nicht allein sein" - beeindruckende Filmdoko von jungen Menschen mit psychischen Belastungen

Als Kind oder junger Erwachsener mit einer chronischen Erkrankung oder Behinderung leben zu müssen, ist oft mit erheblichen Belastungen verbunden. Deshalb entwickeln die betroffenen jungen Menschen häufig psychische Erkrankungen als Begleiterscheinungen, vor allem Depressionen. Denn die betroffenen jungen Menschen sind gerade in der Phase der Pubertät und der privaten sowie beruflichen Neuorientierung einer erhöhten Belastungssituation ausgesetzt. Das ist vielen gesunden Menschen gar nicht klar. Ausgrenzung, Anfeindung des „anders seins“, körperlich nicht bei Aktivitäten im Freundeskreis mithalten können, eingeschränkte Berufswahl - das alles hinterlässt deutliche Spuren bei den jungen Menschen. Nicht selten führt diese Belastungssituation zu psychischen Erkrankungen.

Mit dem Filmprojekt „Aufgefangen werden statt Abstürzen – Selbsthilfepotentiale nutzen bei psychischen Zusatzbelastungen von chronisch kranken und behinderten Jugendlichen“ will die BAG SELBSTHILFE mit dem Kindernetzwer e.V. die Lebenssituation der jungen Menschen in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Darüber hinaus wird in der Filmdoku deutlich, dass Selbsthilfe auch für junge Menschen Halt, Hilfe, Freundschaft -eben aufgefangen zu werden - sein und leisten kann. Alle vier Betroffenen im Film waren irgendwann an einem Punkt im Leben, von dem aus es ohne fremde Hilfe nicht weiter gegangen wäre. Heute gestalten sie selbst verschiedene Formen der Selbsthilfe und erleben diese positiv.

Absolut sehenswert! Seht Euch den Trailer an: https://vimeo.com/447564551

Vier chronisch erkrankte junge Menschen erzählen von ihrem individuellen Umgang mit psychischen Belastungen
Zwei Männer stehen mit einem Tandem vor dem Brandenburger Tor in Berlin

Trotz Hirntumor und Erblindung mit dem Tandem von Berlin nach Tokio

+ + + Wir haben von Sven und Jürgen die Information erhalten, dass die Tour aufgrund der Corona-Pandemie leider abgebrochen werden musste. Sobald uns aktuelle Informationen vorliegen, werden wir diese hier veröffentlichen. + + +

Sven Marx und sein Mitfahrer Jürgen Pansin lassen sich nicht ausbremsen. Am 7. März startete ihre große Radreise in Berlin, die sie über das Altai-Gebirge und durch die Wüste Gobi führt. Bis zu ihrem Ziel, den Paralympischen Spielen in Tokio, sind es rund 15.000 Kilometer.

Gleichgewichtsprobleme, Doppelbilder und eine tickende Zeitbombe in Gestalt eines Tumors am Hirnstamm. Was viele Menschen in die Verzweiflung treiben würde, treibt Sven Marx um die ganze Welt. Der ehemalige Tauchlehrer, der 2009 nach einer OP dreimal wiederbelebt werden musste und danach als Pflegefall galt, hat sich ins Leben zurückgekämpft. Er macht beeindruckende Radtouren, über die er berichtet, um anderen Mut zu machen. „Mittlerweile war ich in 43 Ländern und habe 31 Hauptstädte mit dem Rad besucht. Insgesamt habe ich 81.000 Kilometer zurückgelegt“, sagt der gebürtige Berliner. Für seine Tour nach Tokio hat er einen blinden Mitfahrer gesucht. „Ich dachte, wer blind ist, kann so was nie allein machen, aber zu zweit schaffen wir das.“

Über den Button "zwei Mutmacher unterwegs" geht es zur Website von Sven Marx, dort gibt es alle Informationen zu seinen Touren.

 

Zwei Mutmacher unterwegs

Kontakt

Burga Torges

Referatsleiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Tel.: 0211 31006-25
Fax: 0211 31006-48
Mail: burga.torges@bag-selbsthilfe.de

Hauptgeschäftsstelle
Kirchfeldstraße 149
40215 Düsseldorf